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HafenCity Hamburg: Umfeld der ElbFaire


ElbFaire und Ökumenisches Forum liegen in der HafenCity, die Vorzeigeprojekt in Sachen Stadtentwicklung ist und viel Kritik hervorruft. Hier zeigen wir praktisch, wie Nachhaltigkeit geht.

Alte und neue Gebäude in der HafenCityDie ElbFaire, Teil des Ökumenischen Forums, liegt in der HafenCity Hamburg. Hier wird das, was wir unter einer Stadt verstehen, auf ehemaligem Hafengebiet neu erfunden. Nach dem Abräumen von Schuppen und Schienen, Gasometern und Gebäuden begann um die Jahrtausendwende das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt Europas. Dem Baubeginn war rund ein Jahrzehnt Planung und politischer Diskurs vorausgegangen. Im Jahr 2014 ist schon etwas mehr als die Hälfte der HafenCity fertig gebaut.

Fakten zur HafenCity Hamburg

Auf 157 Hektar Fläche sollen 2,3 Millionen Quadratmeter Bruttogeschossfläche wachsen.

6.000 Wohnungen für mehr als 12.000 Einwohner sind geplant.

45.000 Arbeitsplätze in Büros und anderen Dienstleistungsflächen (etwa Läden) sollen hierher verlagert werden beziehungsweise „entstehen“.

Offizielle Sicht der HafenCity-Gesellschaft: Vorzeigeprojekt

Die Verantwortlichen sehen in der HafenCity ein Modell für die Entwicklung einer europäischen City am Wasser. Ziel sei eine lebendige Stadt mit maritimem Flair. Stolz ist man auf die Unterschiede zu reinen büro- und einzelhandelsdominierten City-Räumen. Die Mischung umfasst Bildungseinrichtungen, Gastronomie, Einzelhandels-, Kultur- und Freizeitangebote, Parks, Plätze und Promenaden.

Kritik an Langeweile, Leerstand und sozialer Segregation

Gleisanlage HafenCity: 2013 entfernt, im Hintergrund der SPIEGELEntsteht mit der HafenCity – entgegen der Beteuerungen von Politik und Planern – ein Stadtteil für Reiche? Kritiker befürchten, dass sich das Wohnungsangebot einseitig an Kunden aus oberen Einkommensschichten richte. Verbunden damit ist die Kritik an der Vergabepraxis der Stadt, die beim Verkauf von Grundstücken zu sehr Profitinteressen verfolge. Die architektonische Gestaltung der HafenCity steht gelegentlich in der Kritik („serielle Langeweile“). Zudem gibt es Befürchtungen, dass zu viele Büros entstünden, die dann möglicherweise leer stehen könnten.

Viel Kritik zieht die Elbphilharmonie auf sich, die am westlichen Ende der HafenCity gebaut wird. Sie wird viele Jahre nach der geplanten Eröffnung fertig werden und ungefähr das Zehnfache des einst veranschlagten Preises kosten. Der ehemalige Erster Bürgermeister Hamburgs, Henning Voscherau, prangerte Mitte 2013 Versäumnisse bei der Konzeption der HafenCity an und warnte vor einem Kahlschlag in Hamburgs Kultur wegen möglicher hoher Betriebskosten der Elbphilharmonie.

Ökumenisches Forum und ElbFaire: Beitrag zur Nachhaltigkeit

Schuppen nahe der ElbFaire, 2013/14 abgerissenDa die HafenCity, grob gesagt, von West nach Ost wächst und das Ökumenische Forum ungefähr in der Mitte liegt, befindet sich unser Projekt derzeit noch in leichter Randlage. Doch es zeichnet sich aber ab, dass Ökumenisches Forum und ElbFaire bald inmitten des neuen Stadtteils liegen.

Hier leisten wir unseren Beitrag, ein Quartier menschenfreundlich und ökologisch zu gestalten. Ein Stadtteil ohne Kirchen? Undenkbar, denn wir sind in Anspielung auf den Evangelisten Matthäus das „Salz der Erde“ (Die Bibel, Matthäus 5, Vers 13).

Der Beitrag von Ökumenischem Forum HafenCity und ElbFaire umfasst ein geistiges und geistliches Zentrum, Kultur abseits großer Spielhäuser, Gastronomie mit rein bio-fairem und vegetarischem Profil. Wir machen ernst mit dem von der HafenCity GmbH formulierten, hohen „Anspruch an Urbanität und ökologische Nachhaltigkeit“.

Luftbild Elbtorquartier, Juli 2013: mit Ökumenischem Forum und ElbFaire

Luftbild Elbtorquartier, Juli 2013: Das Ökumenische Forum mit ElbFaire befindet sich genau oberhalb des Bildmittelpunkts, rechts neben dem gelben Kran. Foto: Fotofrizz; Quelle: HafenCity Hamburg GmbH.