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ElbFairkel goes England


Was unser umweltbewusstes Hausschwein bei der Wahl des Verkehrsmittels erlebte.

Neulich wollte ich mal nach England fahren. London, englische Riviera, Cornwall und so. Ihr wisst schon, wo es mir als Schweinchen am besten gefallen könnte. Ich also rein ins Internet zum Nachschauen, wie ich denn gut und günstig auf die Insel komme.

Fotomontage: ElbFairkel auf Wiesel, auf Specht, fliegendAls umweltbewusstes Schwein fahre ich natürlich überwiegend Fahrrad, bei längeren Strecken auch Bus und Bahn. Ein Auto habe ich nicht, und Fliegen finde ich doof, außer mit dem #weaslepecker (siehe Foto).

Das Auskunftssystem der Bahn sucht mir brav die Verbindungen von Hamburg nach London und noch weiter heraus. Die Fahrt dauert lang, aber es ist ja auch eine weite Reise über Belgien und Frankreich und durch den Eurotunnel unterm Ärmelkanal hindurch.

Kein Online-Bahnticket ins Ausland erhältlich

Ok, buche ich, dachte ich mir. Doch statt eine Minute später ein selbst ausgedrucktes Ticket in Händen zu halten, konnte ich nur eine Buchungsanfrage abschicken. Die beantwortete die Bahn am nächsten Werktag mit einer Preisinformation per E-Mail. Dann hatte ich 24 Stunden Zeit, mich dafür zu entscheiden – was den Ticketversand per Post auslöst. Hallo, geht’s noch komplizierter? Noch offliner? Noch teurer? Ich will nicht den ganzen Zug kaufen, sondern nur damit fahren!

Die Bahn signalisiert: Fliegt lieber!

Liebe Bahn, du musst dich nicht wundern, wenn dir im internationalen Fernverkehr der Erfolg ausbleibt. Was du mit den Kunden machst, kommt schlecht an und signalisiert selbst wohlwollenden Bahnfahrern wie mir: Bleibt lieber weg, nehmt den Flieger.

Spaßeshalber habe ich dann Flugzeiten und -preise recherchiert bei der Firma, die einen ganz easy ans Ziel bringt. Je nach Reisezeit wäre ich für 10 bis 15 Prozent des teuersten Bahnpreises nach England gekommen. Das ist ein Skandal, und einer der Gründe ist, dass Flugbenzin nach wie vor steuerfrei ist (außer in den Niederlanden), obwohl die EU-Staaten das Recht haben, eine Kerosinsteuer zu erheben.

Ich verrate jetzt mal nicht, wie ich nach England gekommen bin. Bei den Briten war es aber sehr schön. Die beiden Fotos zeigen mich an der Royal Albert Hall und im Natural History Museum.

Mehr Fotos aus England zeige ich auf meiner ElbFairkel-Seite auf Facebook. Like me, please!


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